Ein kleines Forschungs- und Experimentierprojekt, das größer wurde als gedacht


Wie alles begann

Es begann mit einer einfachen Frage: Wie bringt man KI-Neulingen bei, was eigentlich hinter den ganzen Schlagworten wie „Neuronales Netz“ oder „Machine Learning“ steckt?

Die meisten Tutorials setzen entweder Programmierkenntnisse voraus, erfordern teure Cloud-Infrastruktur oder sind einfach zu abstrakt. Also habe ich mich hingesetzt und KI-Susi gebaut – eine komplett lokale, browserbasierte Spielwiese für künstliche Intelligenz.

Was ist KI-Susi?

KI-Susi ist ein reines F&E-Projekt (Forschung & Entwicklung) – eine Art digitales Mikroskop für neuronale Netze. Man kann damit:

  • Datensätze verwalten – entweder per CSV-Import, Copy-Paste oder direkt über eine Zeichenfläche
  • Modelle trainieren – mit echten Lernkurven, anpassbaren Parametern und visuellen Synapsen
  • Vorhersagen testen – per Texteingabe oder mit selbst gezeichneten Formen
  • Modelle exportieren – als eigenständige HTML-Datei, die überall läuft

Das Besondere: Alles passiert lokal im Browser. Keine Daten landen auf einem Server, es wird kein API-Key benötigt, und man muss keine einzige Zeile Code schreiben.

Die Technik dahinter

Gebaut habe ich das Ganze mit:

  • React + TypeScript – für die Oberfläche
  • TensorFlow.js – für das Training direkt im Browser (GPU-beschleunigt über WebGL)
  • IndexedDB – für die lokale Speicherung von Datensätzen und Modellen
  • Tailwind CSS – für ein ansprechendes, dunkles Design

Die Architektur ist bewusst modular gehalten, sodass man einzelne Teile leicht erweitern oder austauschen kann.

Was ich dabei gelernt habe

Das Projekt war für mich vor allem eins: ein riesiges Lernfeld.

  • TensorFlow.js im Browser ist erstaunlich leistungsfähig – aber man muss vorsichtig sein mit großen Datensätzen, weil der Speicher begrenzt ist.
  • Die UX für ML-Anfänger zu gestalten ist tricky. Man muss Fachbegriffe erklären, ohne zu vereinfachen, aber auch ohne zu überfordern.
  • IndexedDB ist mächtig, aber die Fehlersuche bei Transaktionen kann einen in den Wahnsinn treiben.

Warum ich es teile

KI-Susi ist kein Produkt, keine kommerzielle Lösung und auch nicht „production-ready“. Es ist ein Forschungsprojekt, das ich aus Neugier und Spaß an der Sache gebaut habe.

Wenn es jemandem hilft, neuronale Netze besser zu verstehen – sei es ein Schüler, eine Studentin oder einfach ein neugieriger Geist – dann hat es seinen Zweck schon erfüllt.

Die Grenzen (ganz ehrlich)

Damit niemand falsche Erwartungen hat:

  • Die trainierten Modelle sind vereinfacht – kein Vergleich mit großen KI-Modellen wie GPT oder Stable Diffusion.
  • Die Genauigkeit ist browserabhängig und schwankt.
  • Es gibt keine Garantie für korrekte Vorhersagen – das ist eine Sandbox zum Spielen und Lernen, kein Produktivsystem.

Ausblick

Was ich noch vorhabe (wenn die Zeit es zulässt):

  • Mehr Datentypen unterstützen (z.B. Zeitreihen)
  • Transfer Learning ermöglichen
  • Ein interaktives Tutorial direkt in der App

Fazit

KI-Susi ist mein persönlicher Versuch, KI greifbarer zu machen – ohne Hype, ohne Buzzwords, einfach als Werkzeug zum Verstehen.

Probier es aus, spiel damit herum, und hab Spaß beim Entdecken.


Alle Berechnungen bleiben auf deinem Gerät. Deine Daten gehen nicht raus. Versprochen.

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📖 README mit allen Details


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